SoLaWi

Werden Sie Teil vom WIR !

SoLaWi Projekt Landshut der BIO Gärtnerei Siebensee

Wöchentlich frisches BIO Gemüse aus Landshut für Landshut

Ihre Vorteile

  • Wöchentlich eine abwechslungsreiche Kiste, prall gefüllt mit feldfrischem, hofeigenem Gemüse, Salat, Kräutern … selbst bei den Tomaten, Gurken oder auch Kürbissen gibt es verschiedene Sorten
  • Abholung bei uns
  • Kreative Tipps für die saisonale Küche
  • Gemeinsame Treffen, um sich auszutauschen, kennenzulernen und zu feiern
  • Kleine Workshops zur Vorratshaltung (Pesto, Einlegen, Einkochen, Trocknen…)
  • Kleine Workshops zum Gärtnern
  • Nah an der Natur sein zu jeder Jahreszeit

Was Sie dadurch unterstützen, erhalten und schützen

  • Umwelt und Artenvielfalt durch ökologisches Wirtschaften und zusätzlichen Blühstreifen
  • Den Wegfall synthetisch chemischer Düngeverfahren
  • Erhaltung regionaler BIO Landschaften mit seinem wertvollen Ackerland
  • Förderung kleinbäuerlicher Strukturen mit dem Vorteil des vielfältigen Gemüseanbaus
  • Lokal in Landshut produzierte Lebensmittel zu konsumieren ist ökologisch äußerst wertvoll.

Nächste Ausgabe

Freitag 14.01.22  ab 14 Uhr

KW 02

Wirsing

Rosenkohl

Postelein

Feldsalat

 

 

 

 

 

 



Was ist SoLaWi?

Wie ist es möglich, angesichts des globalen Super-Marktes naturbelassene, frische Nahrungsmittel zu bekommen ohne sie selbst anbauen zu müssen?
Wie kann eine bäuerliche, nachhaltige Landwirtschaft erhalten bleiben, die unsere Ökosysteme und unsere Kulturlandschaft erhält und den Lebewesen respektvoll begegnet?
Wo können Kinder und Erwachsene erleben, woher ihr Essen stammt und gleichzeitig mit den Tieren, Pflanzen und der Erde in Kontakt kommen?

Eine bäuerliche Landwirtschaft könnte all diese Bedürfnisse eigentlich erfüllen, doch genau diese Betriebe sind im Verschwinden begriffen. Unter den derzeitigen Bedingungen haben Bauern und Bäuerinnen oft nur die Wahl, entweder die Natur oder sich selbst auszubeuten. Ihre Existenz hängt ab von Subventionen, Markt- bzw. Weltmarktpreisen und Witterungsbedingungen – alles Faktoren auf die sie keinen Einfluss haben. Der Preisdruck in der Landwirtschaft zwingt sie vielfach über ihre persönliche Belastungsgrenzen zu gehen, Böden und Tiere auszubeuten, oder ganz aus der Landwirtschaft auszusteigen. Auch der Ökologische Landbau ist von diesem Mechanismus nicht ausgenommen. Die Frage ist also, wie kann eine nachhaltig betriebene Landwirtschaft aussehen, die gleichzeitig die Existenz der Menschen, die dort arbeiten, sicherstellt?

Eine Antwort darauf ist eine gemeinschaftlich getragene Landwirtschaft bzw. eine Landwirtschaft, die eine Gemeinschaft von Menschen ernährt – die Solidarische Landwirtschaft. Erzeuger*innen (Landwirt*innen/Gärtner*innen) + Verbraucher*innen (Mitglieder des Solidarhofes + jährliche Vereinbarung untereinander = Solidarische Landwirtschaft und viele weitere Möglichkeiten

Global denken – vor Ort handeln

Die Mitglieder

  • erhalten eine hohe Qualität an frischen, saisonalen Lebensmitteln
  • wissen woher ihr Essen kommt und wie es produziert wurde
  • unterstützen eine regionale Lebensmittelversorgung und sichern Ackerland in der Region
  • lernen über Anbau und Herstellung von Lebensmitteln und können sich daran nach ihren
    Möglichkeiten beteiligen
  • können soziale Kontakte und eine Beziehung aufbauen zur Erde, zum Land und zu den
    Prozessen, die unser Leben möglich machen

Die Erzeuger*innen

  • erhalten Planungssicherheit und ein gesichertes Einkommen
  • wissen für wen die Lebensmittel bestimmt sind
  • können sich einem vielfältigen Anbau und einer verantwortungsvollen Tierhaltung widmen
  • sind Teil einer Gemeinschaft, die sie unterstützt

Kommunikation und Transparenz

über die verschiedenen Aspekte der landwirtschaftlichen oder gärtnerischen Tätigkeiten sind wichtige Bausteine einer solidarischen Landwirtschaft, um städtische und ländliche Lebenswelten wieder miteinander zu verbinden.